*bezogen auf das Komman­ditkap­ital exkl. Agio. Prog­nosen sind kein Indikator für die zukün­ftige Wertentwicklung.

*bezogen auf das Komman­ditkap­ital exkl. Agio. Prog­nosen sind kein Indikator für die zukün­ftige Wertentwicklung.

HEP — Solar Port­folio 2

Mit unserem Publikums-AIF „HEP — Solar Port­folio 2 GmbH & Co. geschlossene Invest­ment KG“ haben Sie die Chance, Ihr Geld langfristig in einen Invest­ment­fonds mit attrak­tiven, jährlichen Auss­chüt­tungen zu investieren. 

Der Alter­na­tive Invest­ment Fonds (kurz AIF) investiert mittelbar in Solarparks weltweit. Hierbei verfolgt hep einen auf dem Markt bislang einzi­gar­tigen ganzheitlichen Ansatz. Ab der Projek­ten­twick­lung auf der grünen Wiese über die Finanzierung, den Bau und den Betrieb der Solarparks liegt alles in unserer Hand. Für unsere Anleger planen wir unsere Projekte mit höch­ster Sorgfalt und setzen sie so um, dass ihr Geld effizient genutzt wird. Die Auss­chüt­tungen ergeben sich aus den Erträgen der Solarparks sowie dem Erlös nach dem Verkauf oder eigenen Betrieb der Parks.

Neben attrak­tiven Renditen leisten Sie mit ihrer Geldan­lage zudem einen Beitrag zur Verbesserung unserer Umwelt. Durch den Bau von Solarparks wird die CO2-Bilanz verbessert und die Wende zu erneuer­baren Energien vorangetrieben. 

%

erwartete Rendite

Laufzeit

Eigenkap­ital

Die Details auf einen Blick

Breite Streuung über
verschiedene Solarmärkte

Aktiver Beitrag zur CO2-Reduk­tion

Attrak­tive Rendite

Nach­haltige Geldanlage

Zusam­men­fas­sung

Publikums-AIF HEP — Solar Port­folio 2 GmbH & Co. geschlossene Invest­ment KG
WKN A2QL99
Gegen­stand Mittel­bare Investi­tion in Projek­trechte und Photo­voltaikan­lagen vis Spezial-AIFs bzw. Objektgesellschaften
Tech­nologie Photo­voltaik
Märkte (geplant) USA, Japan, Deutsch­land, Kanada
Eigenkap­ital (geplant) EUR 40 Mio.
Laufzeit bis 31.12.2030
Mindest­beteili­gung 10.000 EUR zzgl. 5 % Agio
Erwartete Rendite ca. 4,8 % p.a. IRR*,**
Prog­nos­tizierte Gesamtausschüttung 151 % bezogen auf das Kommanditkapital**
Verwahrstelle Caceis Bank S.A.
Einkun­ft­sart Einkünfte aus Gewerbebetrieb
Haft­summe 1,0 % des Kommanditkapitals
Pipeline Zugriff auf 5,3 GWp weltweit

 

*bezogen auf das Komman­ditkap­ital exkl. Agio. Berechnet nach der Internen Zinsfuß- Methode (Englisch: IRR –Internal Rate of Return):
Die interne Zinsfuß-Methode ist eine finanz­math­e­ma­tische Methode zur Berech­nung der Rendite (Effek­tivverzin­sung) einer Investi­tion. Der Abzin­sungs­faktor, bei dessen Verwen­dung die diskon­tierten zukün­ftigen Zahlungen dem heutigen Preis bzw. der Anfangsin­vesti­tion entsprechen, heißt interner Zinsfuß. Ist dieser Zinsfuß größer als der Kalku­la­tion­szinsfuß, ist die Investi­tion über die Gesamt­laufzeit wirtschaftlich.
**Prog­nosen sind kein Indikator für die zukün­ftige Wertentwicklung.
Der Verkauf­sprospekt einschließlich Anlagebe­din­gungen, Gesellschaftsver­trag und inkl. etwaiger Aktu­al­isierungen und Nachträge und die aktuellen wesentlichen Anlegerin­for­ma­tionen, der letzte veröf­fentlichte Jahres­bericht sowie die Mitteilung zum Nettoin­ven­tar­wert liegen als deutschsprachige Doku­mente in den Geschäft­sräumen der HEP Kapi­talver­wal­tung AG, Römer­straße 3, 74363 Güglingen zu den üblichen Öffnungszeiten zur kosten­losen Abholung bereit und sind kostenlos in elek­tro­n­is­cher Form unter www.hep.global verfügbar. In diesen Unter­lagen finden sich auch ausführliche Hinweise über die mit einer Investi­tion verbun­denen Risiken.

Warum eine
Kapitalverwaltung?

Weil die Konzep­tion und Verwal­tung eines geschlossenen alter­na­tiven Invest­ment­fonds (AIF) von einer Kapi­talver­wal­tungs­ge­sellschaft über­nommen werden muss, haben wir eine gegründet. hep ist bereits seit 2015 als registri­erte Kapi­talver­wal­tungs­ge­sellschaft aktiv. Seit dem 24.01.2018 ist die HEP Kapi­talver­wal­tung AG (KVG) als AIF-Kapi­talver­wal­tungs­ge­sellschaft gemäß §§ 20, 22 des Kapi­ta­lan­lagege­set­zbuches (KAGB) genehmigt. 

Die KVG agiert als eine auf Solar­in­vest­ments spezial­isierte Fonds­ge­sellschaft und arbeitet im Vertrieb mit Part­nern aus dem gesamten Spek­trum der Sparkassen, Volks- und Raif­feisen­banken, Privat­banken sowie Freien Finanz­mak­lern und Vermö­gensver­wal­tern zusammen. 

Umgang mit Anlegerbeschwerden

Infor­ma­tionen zum Beschw­erde­v­er­fahren für die Privatan­leger von Publikums­fonds der HEP Kapi­talver­wal­tung AG (gemäß § 28 Abs. 2 KAGB, § 4 Abs. 3 Satz 4 KAVerOV):

Die HEP Kapi­talver­wal­tung AG hat ein Verfahren zur angemessenen und unverzüglichen Bear­beitung von Beschw­erden im Unternehmen einge­führt und in den Unternehmens­abläufen verankert. Mit ihrem Beschw­erde­m­an­age­ment erfüllt die HEP Kapi­talver­wal­tung AG zum einen rechtliche Anforderungen, zum anderen ist aktives Beschw­erde­m­an­age­ment ein wichtiges Anliegen der HEP Kapi­talver­wal­tung AG zur Steigerung der Kunden­zufrieden­heit sowie zur kontinuier­lichen Verbesserung der internen betrieblichen Abläufe.

Die Abläufe entwickeln wir stets weiter und nutzen hierfür auch die an uns herange­tra­genen Hinweise, um unsere Prozesse und Vorge­hensweisen kontinuier­lich zu optimieren.

Sollten Sie einmal nicht mit uns zufrieden sein und Anlass für eine Beschw­erde haben, so können Sie diese tele­fonisch, per E‑Mail, auf dem Postweg bzw. über das Kontak­t­for­mular an uns über­mit­teln bzw. direkt bei uns einreichen.

Sie werden dann in angemessener Frist über den Eingang Ihrer Beschw­erde und das weitere Verfahren zum Umgang mit Ihrer Beschw­erde informiert. Dabei werden wir für eine zeit­nahe Bear­beitung sorgen.

Das Einlegen von Beschw­erden ist kosten­frei. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine Bear­beitung Ihrer Beschw­erde nur möglich ist, wenn sie in deutscher Sprache eingere­icht wird.

HEP Kapi­talver­wal­tung AG

Anlegerbetreuung/Beschwerdemanagement

Römer­straße 3

Telefon: +49 (0) 7135 93446–0

E‑Mail: info@hep.global

Inter­essenkon­flik­t­man­age­ment

Die HEP Kapi­talver­wal­tung AG (KVG) initi­iert und verwaltet geschlossene Alter­na­tive Invest­ment­fonds (AIF) für private und insti­tu­tionelle Anleger. Im Prozessver­lauf der gesamten Wertschöp­fungs­kette eines AIF arbeiten wir mit einer Vielzahl von externen Vertragspart­nern sowie verbun­denen Unternehmen zusammen. Hierbei kann es zu wider­stre­i­t­enden Inter­essen inner­halb und zwis­chen den einzelnen Geschäfts­bere­ichen, anderen Unternehmen der hep-global-Gruppe, externen Geschäftspart­nern, Geschäft­sleitern und Mitar­beitern der KVG sowie den verwal­teten AIF und deren Anlegern kommen.

Durch die Einführung von angemessenen Maßnahmen zur Vermei­dung von Inter­essenkon­flikten, bzw. wo diese nicht vermieden werden können durch die Ermit­tlung, Beobach­tung, Offen­le­gung und gegebe­nen­falls Beile­gung dieser Inter­essenkon­flikte, können poten­tielle Konflikte frühzeitig erkannt und fair gehand­habt bzw. nach Möglichkeit vermieden werden.

Inter­essenkon­flikte sind dabei in einer Art zu lösen, dass den von der HEP Kapi­talver­wal­tung AG verwal­teten AIF und deren Anlegern eine faire Behand­lung zukommt, den Anlegern möglichst kein Risiko einer Schädi­gung entsteht und nicht sach­fremde Inter­essen die Entschei­dungen unserer Mitar­beiter beeinflussen.

Die HEP Kapi­talver­wal­tung AG hat organ­isatorische Maßnahmen zur Vermei­dung bzw. Behe­bung oder Vermin­derung von poten­ziellen oder tatsäch­lichen Inter­essenkon­flikten ergriffen, mit dem Ziel, dies als Mindest­stan­dards zu gewährleisten.

Hierzu zählt insbeson­dere eine klare interne Funk­tion­stren­nung – sowohl auf Ebene der Geschäft­sleitung als auch auf Mitar­beit­erebene –, eine ständige Überwachung der gesamten Geschäft­stätigkeit der KVG durch das Risiko­man­age­ment und die Compli­ance-Abteilung sowie eine laufende Über­prü­fung durch die Interne Revi­sion. Einzel­heiten zu diesen Maßnahmen werden wir den Anlegern auf Verlangen hin kosten­frei zur Verfü­gung stellen.

Um sicherzustellen, dass diese Stan­dards einge­halten werden, arbeiten wir kontinuier­lich daran, Inter­essenkon­flikte aktiv, frühzeitig und vorauss­chauend zu iden­ti­fizieren und zu bewältigen, um jede Art von schein­barem und tatsäch­lichem Fehlver­halten zu vermeiden.

Sollten trotzdem unver­mei­d­bare Konflikte auftreten, so werden diese unter Wahrung der Inter­essen der Anleger bzw. der Fonds­ge­sellschaft gelöst. Bei Konflikten mit Inter­essen Dritter sind diese zugun­sten der Inter­essen der eigenen Anleger und des AIF zu lösen.

Nicht vermei­d­bare Inter­essenkon­flikte werden wir den Anlegern in den jeweiligen Verkauf­sun­ter­lagen offenlegen.

Einzel­heiten zur Vergü­tungspolitik der HEP Kapi­talver­wal­tung AG 

Rechtliche Grund­lagen

Die HEP Kapi­talver­wal­tung AG (auch „HEP-KVG“) ist eine AIF-Kapi­talver­wal­tungs­ge­sellschaft („AIF-KVG“) und erhielt am 24. Januar 2018 gemäß § 20 / § 22 Kapi­ta­lan­lagege­set­zbuch („KAGB“) die Erlaubnis zum Geschäfts­be­trieb als externe Kapi­ta­lan­lagege­sellschaft. § 37 KAGB verpflichtet Kapi­talver­wal­tungs­ge­sellschaften zur Festle­gung und Anwen­dung eines Vergü­tungssys­tems. Die Anforderungen an dieses werden durch Artikel 13 und Anhang II der Richtlinie RL 2011/61/EU und den Leitlinien der Euro­pean Secu­ri­ties and Markets Authority („ESMA “) für solide Vergü­tungspoli­tiken unter Berück­sich­ti­gung der AIFMD vom 03.07.2013 („ESMA-Leitlinie“) näher bestimmt.

Ziel und Maßstäbe

Die Vergü­tungspolitik der HEP-KVG ist gemäß diesen Anforderungen darauf ausgerichtet, falsche Anreize insbeson­dere für Mitar­beiter, die über die Einge­hung von Risiken entscheiden, zu vermeiden. Die Vergü­tungspolitik der HEP-KVG soll ein solides und wirk­sames Risiko­man­age­ment begün­stigen, nicht zur Über­nahme von Risiken ermutigen und Inter­essenkon­flikten vorbeugen (Nr. 1a und b, Anhang II der Richtlinie RL 2011/61/EU). Hierzu hat die HEP-KVG eine Vergü­tungsrichtlinie imple­men­tiert, deren Inhalt auszugsweise in diesem Doku­ment wiedergegeben wird.

Geltungs­bereich

Die Vergü­tungspolitik gilt für alle Mitar­beiter der HEP-KVG, die in die Kate­gorie „erfasste Mitar­beiter“ fallen (s.u.).

Die Anforderungen an die Vergü­tungspolitik gelten auch für Mitar­beiter von Auslagerung­sun­ternehmen, deren Tätigkeit einen erhe­blichen Einfluss auf das Risiko­profil der von der HEP-KVG verwal­teten Alter­na­tive Invest­ment­fonds („AIF“) haben.

Männliche Funk­tions- und Stel­len­beze­ich­nungen in diesem Doku­ment sind geschlecht­sun­ab­hängig zu verstehen.

Erfasste Mitarbeiter 

Unter erfasste Mitar­beiter fallen Mitar­beiter der HEP-KVG, die wesentlichen Einfluss auf das Risiko­profil der HEP-KVG oder auf die von ihr verwal­teten AIF haben und zu einer der nach­fol­gend beschriebenen Kate­gorien gehören:

  • Geschäft­sleitung, sowie an der Geschäfts­führung beteiligte und nicht beteiligte Mitglieder des Leitung­sor­gans der HEP-KVG;
  • Risikoträger und Mitar­beiter mit Kontrollfunktionen;
  • Mitar­beiter, die eine Gesamtvergü­tung erhalten, aufgrund derer sie sich in derselben Einkom­mensstufe befinden wie Mitglieder der Geschäft­sleitung und Risikoträger, deren Tätigkeit sich wesentlich auf die Risiko­pro­file der HEP-KVG oder von ihnen verwal­teter AIF auswirkt;
  • Sonstige Risikoträger, wie Mitar­beiter, deren beru­fliche Tätigkeit indi­viduell oder kollektiv als Mitglieder einer Gruppe (z. B. einer Einheit oder Teil einer Abteilung) sich wesentlich auf das Risiko­profil der HEP-KVG oder eines von dieser verwal­teten AIF auswirkt, einschließlich Personen, die in der Lage sind, Verträge/Positionen abzuschließen und Entschei­dungen zu treffen, die sich wesentlich auf die Risikopo­si­tionen der HEP-KVG oder eines von dieser verwal­teten AIF auswirken. Zu diesen Mitar­beitern können beispiel­sweise auch Vertrieb­smi­tar­beiter zählen.

Die Geschäft­sleitung der HEP-KVG prüft im Einzelfall, welche Unternehmens­bere­iche und welche Mitar­beiter der HEP-KVG abge­sehen vom Vorstand von der Vergü­tungspolitik erfasst sind und hält diese schriftlich fest. Die entsprechende Liste wird anlass­be­zogen, mindestens jedoch einmal pro Jahr, über­prüft und gegebe­nen­falls angepasst.

Verhält­nis­mäßigkeit­sprinzip

Allge­mein
Die Anforderungen an das Vergü­tungssystem und insbeson­dere an den Auszahlung­sprozess der vari­ablen Vergü­tung unter­liegen dem Verhältnismäßigkeits­grundsatz. Nach dem Verhält­nis­mäßigkeits­grund­satz können bei der Gestal­tung der vari­ablen Vergü­tung inner­halb einer AIF-KVG beson­dere Krite­rien im Hinblick auf die iden­ti­fizierten Mitar­beiter berück­sichtigt werden. Zu diesen beson­deren Krite­rien gehören die Größe, die interne Organ­i­sa­tion sowie die Art, der Umfang und die Komplex­ität ihrer Geschäfte. Dies ermöglicht Flex­i­bil­ität bei der Ausgestal­tung des Vergü­tungssys­tems und insbeson­dere der vari­ablen Vergütung.

Nich­tan­wen­dung einzelner Anforderungen an den Auszahlungsprozess

Nach der Vergü­tungspolitik der HEP-KVG werden daher unter Beach­tung des Verhältnismäßigkeits­grundsatzes einige der Anforderungen an das Vergü­tungssystem nicht angewendet. Die Angemessen­heit dieses Verzichts wird nach­fol­gend dargelegt.

Krite­rien der HEP-KVG

Die HEP-KVG wendet das Verhält­nis­mäßigkeit­sprinzip in Übere­in­stim­mung mit den ESMA-Leitlinien, Nr. 23 ff, an. Die HEP-KVG wendet insbeson­dere die Vergü­tung­sprinzipien und Stan­dards in Übere­in­stim­mung mit den folgenden Krite­rien gemäß Nr. 29 der ESMA-Leitlinien an:

  • Nicht komplexe interne Organ­i­sa­tion der HEP-KVG und der von ihr verwal­teten AIF
  • Die von der HEP-KVG verwal­teten AIF investieren in unter­schiedlichen Stadien im Bereich der erneuer­baren Energien (Photo­voltaik), um eine angemessene Rendite der Inve­storen im Hinblick auf das von ihnen einge­gan­gene Risiko sicherzustellen. Die Geschäft­stätigkeiten sind weit­ge­hend stan­dar­d­isiert und durch einen geringen Komplex­itäts­grad gekennzeichnet.
  • Die HEP-KVG erbringt die Port­fo­liover­wal­tung sowie das Risiko­man­age­ment, jedoch keine Neben­tätigkeiten, die komplexer Organ­i­sa­tion­abläufe bedürfen.
  • Es besteht keine komplexe Invest­mentver­wal­tung mit einer systemis­chen Bedeu­tung für die HEP-KVG und die von ihr verwal­teten AIF, wie sie etwa in ausgewählten Bere­ichen des Wert­pa­pier­han­dels und der Wert­pa­pier­an­lagen vorzufinden sind.

Vergü­tungspolitik

Allge­mein
Alle Mitar­beiter (erfasste und nicht erfasste) der HEP-KVG erhalten mark­t­gerechte Fixge­hälter und unter bestimmten Umständen zusät­zliche feste Sonderzahlungen, die einer regelmäßigen Über­prü­fung unter­liegen sowie ‑soweit eine solche gewährt wird- eine leis­tungs­be­zo­gene vari­able Vergü­tung. Die Fixge­hälter und die vari­able Vergü­tung ‑soweit eine solche gewährt wird- der erfassten Mitar­beiter stehen in einem angemessenen Verhältnis zueinander und der Anteil des Fixge­haltes an der Gesamtvergü­tung ist ausre­ichend hoch, so dass auch ganz auf die Zahlung der vari­ablen Vergü­tung verzichtet werden kann. Die Vergü­tungspolitik der HEP-KVG wird regelmäßig dahinge­hend über­prüft, ob Vergü­tungen im Einklang mit einem wirk­samen Risiko­man­age­ment, der Geschäfts- strategie, den Zielen, Werten und Inter­essen der HEP-KVG und der von ihr verwal­teten AIF und der Anleger der AIF stehen. Vergü­tungsregelungen dürfen keine Inter­essen­skon­flikte begünstigen.

Vari­able Vergütung

Vari­able Vergü­tungen sind zusät­zliche Zahlungen oder Leis­tungen, die auf der Grund­lage von Leis­tungskri­te­rien oder in bestimmten Fällen von anderen vertraglichen Krite­rien bestimmt werden.

Regelungen zur Festle­gung des Anspruchs und der Höhe von vari­ablen Vergütungen

Die Höhe der vari­ablen Vergü­tung richtet sich grund­sät­zlich nach einer indi­vidu­ellen Leis­tungs­beurteilung, wobei die indi­vidu­elle Leis­tung des Mitar­beiters und seiner Fach­abteilung beziehungsweise des betr­e­f­fenden AIF sowie das Gesamtergebnis der HEP-KVG zu berück­sichtigen sind. Eine garantierte vari­able Vergü­tung wird nur in Ausnah­me­fällen im Zusam­men­hang mit der Neue­in­stel­lung eines Mitar­beiters gezahlt und ist auf das erste Beschäf­ti­gungs­jahr beschränkt. Die Leis­tungs­beurteilung richtet sich nach folgenden Grundsätzen:

  • Der Beurteilungszeitraum muss mindestens ein Jahr betragen und soll ‑falls möglich- drei Jahre zurück­gehen, um eine länger­fristige Leis­tung zu bewerten
  • Die Beurteilung der indi­vidu­ellen Leis­tung muss finanzielle und nicht finanzielle Krite­rien berücksichtigen
  • Die Beurteilung von Mitar­beitern mit Kontroll­funk­tionen erfolgt unab­hängig von den Leis­tungen der von ihnen kontrol­lierten Geschäftsbereiche.
  • Die Beurteilung soll jährlich durch den Vorge­set­zten im Rahmen des Mitarbeiter­beurteilungs­­gespräches erfolgen und die Ergeb­nisse sollen im Mitar­beiter-Beurteilungs­bogen schriftlich fest­ge­halten werden.

Regelungen zur Auszahlung vari­abler Vergütungen

Die HEP-KVG geht aufgrund ihrer geringen Größe, der Nicht-Komplex­ität ihrer Organ­i­sa­tion sowie der Art, des Umfangs und der Komplex­ität ihrer Geschäfte, insbeson­dere aufgrund der Illiq­uid­ität der Vermö­gens­ge­gen­stände, von einem sehr geringen Risiko aus, dass durch die Gewährung vari­abler Vergü­tungsan­teile, Anreize für Entschei­dungen, die sich nachteilig auf die Inter­essen der einzelnen AIF und deren Anleger auswirken können, geschaffen werden. Für die Auszahlung der vari­ablen Vergü­tung gelten daher folgende Grundsätze:

  • Vari­able Vergü­tungen der erfassten Mitar­beiter werden in Höhe von 40% zurück­gestellt. Der nicht zurück­gestellte Anteil der vari­ablen Vergü­tung kann als Abschlag mit Ende des Beurteilungszeitraums ausgezahlt werden. Der zurück­gestellte Anteil wird anteilig über einen Zurück­be­hal­tungszeitraum von drei Jahren ausgezahlt, wobei der erste Anteil nicht vor Ablauf eines Jahres nach Ende des Beurteilungszeitraums ausgezahlt wird.
  • Die erfassten Mitar­beiter haben während des Zurück­stel­lungszeitraumes keinen Anspruch auf den zurück­gestellten Teil der vari­ablen Vergü­tung, sondern einen Anspruch auf ordnungs­gemäße Berech­nung des jeweils auszuzahlenden Anteils.
  • Der Anspruch auf die vari­able Vergü­tung der erfassten Mitar­beiter aus vorange­gangen Geschäft­s­jahren kann unter den folgenden Bedin­gungen verfallen: 
    • Beweise für Fehlver­halten oder schw­er­wiegende Fehler des erfassten Mitar­beiters (z. B. Bruch des etwaigen Verhal­tenskodex oder sonstiger interner Vor­schriften, insbeson­dere im Zusam­men­hang mit Risiken),
    • wenn einer oder mehrere AIF und/oder die HEP-KVG und/oder der Geschäfts­bereich eine erhe­bliche Verschlechterung der finanziellen Situ­a­tion erlitten hat,
    • wenn einer oder mehrere AIF und/oder die HEP-KVG und/oder der Geschäfts­bereich des erfassten Mitar­beiters ein wesentliches Versagen des Risikomanage­ments zu verze­ichnen hat.
  • Die HEP-KVG prüft daher während des Zurück­stel­lungszeitraumes und an dessen Ende jeweils vor Auszahlung eines Anteils der zurück­gestellten vari­ablen Vergü­tung den Eintritt dieser Bedin­gungen und passt die vari­able Vergü­tung einschließlich des nicht zurück­gestellten Teils gegebe­nen­falls bis auf „Null“ an (Ex-Post-Risikoan­pas­sung). Die Anpas­sung ist durch Malus- oder Rückforderungsverein­barungen umzusetzen.
  • Aufgrund der geringen Größe, der Nicht-Komplex­ität ihrer Organ­i­sa­tion und der Art, des geringen Umfangs und der geringen Komplex­ität der Geschäfte der HEP-KVG, wendet die HEP-KVG die folgenden Anforderungen an den Auszahlung­sprozess in Übere­in­stim­mung mit Ziffern 26 bis 28 der ESMA-Leitlinien nicht an: 
    • Die Gewährung vari­abler Vergü­tungen in Form von Instrumenten,
    • die Fest­set­zung einer Sperrfrist.
  • Die HEP-KVG wird den Zuteilung­sprozess einer vari­ablen Vergü­tung doku­men­tieren und diese Doku­mente archivieren.
  • Erfasste Mitar­beiter dürfen keine Versicherungen abschließen, die sie gegen den finanziellen Verlust aus Malus- oder Rück­forderungsvere­in­barungen absichern.

Zahlungen bei vorzeit­iger Beendi­gung eines Vertrages

Vere­in­barungen über Zahlungen, die im Zusam­men­hang mit der vorzeit­igen Beendi­gung eines Vertrages stehen, zielen auf die bis zur vorzeit­igen Beendi­gung des Vertrages erbrachten Leis­tungen ab und sind so gestaltet, dass Versagen nicht belohnt wird.

Altersver­sorgungsregelungen

  • Altersver­sorgungsregelungen für feste ebenso wie für vari­able frei­willige Altersver­sorgungsleis­tungen müssen im Einklang mit der Geschäftsstrategie, Zielen, Werten und Inter­essen der HEP-KVG und der von ihr verwal­teten AIF und der Anleger der AIF stehen.
  • Frei­willige Altersver­sorgungsleis­tungen werden nach Eintritt in den Ruhe­s­tand erst nach einer Wartezeit von fünf Jahren ausbezahlt.
  • Werden frei­willige Altersver­sorgungsleis­tungen als Teil der vari­ablen Vergü­tung gewährt, unter­liegen sie vor Auszahlung einer Leis­tungs­be­w­er­tung und einer Ex-post Risikoan­pas­sung nach den Regelungen zur Auszahlung vari­abler Vergütungen.

Vergü­tungsauss­chuss

Die ESMA-Leitlinien erlauben aufgrund des Verhält­nis­mäßigkeit­sprinzips den Verzicht auf einen Vergü­tungsauss­chuss. Von dieser Möglichkeit macht die HEP-KVG Gebrauch. Die Notwendigkeit zur Einrich­tung eines Vergü­tungsauss­chusses wird jährlich anhand der in den Leitlinien fest­ge­hal­tenen Schwellen­werten und anderen Faktoren wie interne Organ­i­sa­tion, Art und Umfang sowie Komplex­ität des Geschäfts der HEP-KVG über­prüft und von der Geschäft­sleitung beurteilt.

Festle­gung und Einhal­tung der Vergütungspolitik

Die Vergü­tungsrichtlinie wird durch den Aufsicht­srat der HEP-KVG für den Vorstand der HEP-KVG und durch den Vorstand der HEP-KVG für die sonstigen erfassten Mitar­beiter durch Genehmi­gung / Verab­schiedung dieser Vergü­tungsrichtlinie festgelegt.

Der Aufsicht­srat über­prüft jährlich die Angemessen­heit der Vergü­tungsrichtlinie anhand der in den Strate­gien niedergeschriebenen Ziele der HEP-KVG und doku­men­tiert dies schriftlich im Protokoll der Aufsichtsratssitzung.

Mindestens einmal jährlich wird über­prüft (Compli­ance), ob die in der Vergü­tungsrichtlinie definierte Vergü­tungspolitik umge­setzt wurde. Die Ergeb­nisse der Über­prü­fung werden in einem Compli­ance-Bericht festgehalten.

Umgang mit Nach­haltigkeit­srisiken und nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen

Die Einbeziehung von Risiken in Anlageentschei­dungen wird von der HEP Kapi­talver­wal­tung AG mittels den Vorgaben der Risiko­man­age­mentstrategie und auf der Grund­lage eines Risikokat­a­loges sichergestellt. Der Risikokat­alog berück­sichtigt auch Nach­haltigkeit­srisiken. Die Nach­haltigkeit­srisiken werden unterteilt in physische Risiken (Risiken im Zusam­men­hang mit verän­derten Klimabe­din­gungen) und tran­si­torische Risiken (Risiken, die sich aus der Umstel­lung auf eine nach­haltigkeit­sori­en­tierte Wirtschaftsweise ergeben können). Dabei wird für jedes iden­tifizierte Risiko die erwartete Schaden­shöhe definiert, der eine bestimmte Wahrschein­lichkeit zuge­ordnet wird. Diese wird dann einem Schwellen­wert gegenübergestellt. Auf der Grund­lage eines Ampel­sys­tems wird anschließend über­prüft, ob die Schaden­shöhe unter (grün), an (gelb) oder über (rot) dem Schwellen­wert liegt. Aus der Aggre­ga­tion der Einzel­w­erte ergibt sich dann der Gesamtwert, der der Risiko­tragfähigkeit anschließend gegenübergestellt wird. Um beson­ders soziale Nach­haltigkeit­srisiken in die Anlageentschei­dung einzubeziehen, sind darüber hinaus solche Geschäfte unzulässig, die zwar am Ort der jeweiligen Photo­voltaikan­lage (Ziel­land) zulässig sein mögen, aber in Deutsch­land als unzulässig oder wider­rechtlich bewertet würden (Gewährleis­tung guter Gover­nance), sowie solche Geschäfte, die gegen den Code of Conduct der hep-Gesellschaften, gegen Compli­ance-Anforderungen oder ethische Grund­sätze verstoßen, sowie solche Geschäfte, die zu unver­hält­nis­mäßigen nega­tiven Umweltauswirkungen (Envi­ron­mental) führen. Unzulässig ist außerdem das Eingehen von Risiken unter Umge­hung des Vier-Augen-Prinzips und solcher Risiken, die nicht mit dem Geschäftsmodell der Gesellschaft vere­inbar sind (Gover­nance). Damit wird den ESG-Krite­rien im Rahmen des Nach­haltigkeits­man­age­ments Rech­nung getragen.

Die Stromgewin­nung aus der Kraft der Sonne bietet aus Umwelt- und Klima­sicht viele Vorteile. Durch Investi­tionen in Solarparks leistet die HEP Kapi­talver­wal­tung AG einen Beitrag zur weltweiten Energiewende. Ihre Investi­tion­sentschei­dungen haben somit grund­sät­zlich eine posi­tive Nach­haltigkeit­sauswirkung. Trotz dieser Vorteile können sich Geschäft­stätigkeiten, insbeson­dere die Landauf­bere­itung, die Errich­tung von Solarparks, die Herstel­lung der hierfür nötigen Kompo­nenten und die Lieferung dieser, negativ auf Umwelt und Klima auswirken. Die HEP Kapi­talver­wal­tung AG achtet bei ihren Investi­tion­sentschei­dungen stets darauf, dass ein verant­wor­tungsvoller Umgang mit natür­lichen Ressourcen gepflegt wird.

Zusam­men­fas­sung der Anlegerrechte

Hinweis:

Die nach­fol­gende Darstel­lung der Anlegerrechte kann nicht als alleinige Grund­lage einer Investi­tion­sentschei­dung in eine Invest­ment­ge­sellschaft dienen. Die nach­ste­hend beschriebenen Rechte der Anleger können insbeson­dere durch die in den jeweiligen Verkauf­sun­ter­lagen dargestellten Risiken beein­trächtigt werden. Daher sollten Anleger eine Investi­tion­sentschei­dung auf die Prüfung des Verkauf­sprospekts bzw. des Infor­ma­tions­doku­ments sowie auf die wesentlichen Anlegerin­for­ma­tionen stützen.

I. Merk­male der Anteile:
Bei der Art der Anteile an der Invest­ment­ge­sellschaft handelt es sich um Kommanditanteile.
Im Falle von Publikums-AIF können sich die Anleger an der Invest­ment­ge­sellschaft zunächst nur mittelbar als Treugeber über den Treuhand­kom­man­di­tisten beteiligen. Der Treuhand­kom­man­di­tist erwirbt und hält den Komman­di­tan­teil des jeweiligen Anlegers im eigenen Namen, jedoch im wirtschaftlichen Inter­esse und für Rech­nung der Anleger. Die Treuhand­kom­man­di­tistin nimmt die Gesellschafter­rechte für die Treugeber nach pflicht­gemäßem Ermessen wahr.

Die Haupt­merk­male der Anteile der Anleger und damit die mit der Vermö­gen­san­lage verbun­denen Rechte und Pflichten sind das Recht auf Ergebnis- und Vermö­gens­beteili­gung (einschließlich eines Liqui­da­tion­ser­löses), die Stimm­rechte in der Gesellschafter­ver­samm­lung bzw. im schriftlichen Umlaufver­fahren in Bezug auf die Invest­ment­ge­sellschaft sowie die im Gesellschafts- und ggf. Treuhand­ver­trag fest­gelegten Infor­ma­tions- und Kontroll­rechte, wie sie nach­fol­gend zusam­men­fassend beschrieben und ausführlich im Gesellschaftsver­trag der Invest­ment­ge­sellschaft dargestellt sind.

1.) Ergeb­nis­beteili­gung, Entnahmen und Liquiditätsüberschuss
Die Anleger partizip­ieren der Höhe ihrer jeweiligen Beteili­gung entsprechend an den durch die Invest­ment­ge­sellschaft erzielten Gewinnen und Verlusten. Soweit die Invest­ment­ge­sellschaft über freie Liquid­ität verfügt und die Invest­ment­ge­sellschaft diese nach Einschätzung der HEP Kapi­talver­wal­tung AG nicht als angemessene Liquid­ität­sre­serve benötigt, wird diese nicht benötigte Liquid­ität an die Gesellschafter ausgeschüttet.

Scheidet ein Anleger ausnahm­sweise (z.B. aus wichtigem Grund) aus der Invest­ment­ge­sellschaft aus, hat er grund­sät­zlich Anspruch auf eine Abfindung.

Stimm­rechte, Gesellschafter­ver­samm­lung und Beschlussfassung
Anleger können über ihre gesellschaft­srechtlichen Stimm­rechte in beschränktem Umfang Einfluss auf die Entschei­dungen der Invest­ment­ge­sellschaft nehmen, indem sie diese Stimm­rechte in Gesellschafter­ver­samm­lungen ausüben. Im Rahmen dieser Gesellschafter­ver­samm­lungen werden Beschlüsse über bestimmte Themen, wie beispiel­sweise die Genehmi­gung von Auss­chüt­tungen und Entnahmen, getroffen. In der Regel erfolgen Gesellschafter­ver­samm­lungen im Wege eines schriftlichen Beschlussver­fahrens; dabei werden Gesellschafterbeschlüsse in der Regel mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst.

2.) Auskunfts‑, Einsichts- und Kontrollrechte
Als Gesellschafter haben Anleger das Recht, von der Komple­men­tärge­sellschaft bzw. dem geschäfts­führenden Komman­di­tisten Auskünfte über die Angele­gen­heiten der Invest­ment­ge­sellschaft zu verlangen. Falls diese einem Auskun­ftsver­langen eines Gesellschafters in angemessener Frist nicht nachkommen oder sonstige wichtige Gründe vorliegen, sind die Gesellschafter berechtigt, die Handels­bücher und Papiere der Gesellschaft am Sitz der Invest­ment­ge­sellschaft zu üblichen Bürozeiten selbst einzusehen.

II. Instru­mente der kollek­tiven Rechtsdurchsetzung
Anleger sind berechtigt, Instru­mente der kollek­tiven Rechts­durch­set­zung in Anspruch zu nehmen. In Deutsch­land stehen folgende Instru­mente der kollek­tiven Rechts­durch­set­zung als Klagev­er­fahren zur Verfügung:

1.) Die zivil­prozes­suale Muster­fest­stel­lungsklage gemäß den §§ 606 ff. der Zivilprozessordnung;

2.) Das Kapi­ta­lan­leger-Muster­ver­fahren gemäß dem Kapi­ta­lan­leger-Muster­ver­fahrens­ge­set­ztes (“KapMuG”).

Zu 1.): Mit der zivil­prozes­sualen Muster­fest­stel­lungsklage können “qual­i­fizierte Einrich­tungen” — somit nicht unmit­telbar ein Anleger selbst — das Vorliegen bzw. das Nichtvor­liegen der Voraus­set­zungen für das Bestehen oder Nichtbestehen von Ansprüchen oder Rechtsver­hält­nissen zwis­chen Verbrauchern und einem Unternehmer gerichtlich fest­stellen lassen. Anleger der Invest­ment­ge­sellschaft, die zugleich Verbraucher sind, können bis zum Ablauf des Tages vor Beginn des ersten Termins Ansprüche oder Rechtsver­hält­nisse, die von den Fest­stel­lungszielen der Muster­fest­stel­lungk­lage abhängen, zur Eintra­gung in das Klagereg­ister anmelden. In diesem Fall gilt das Muster­fest­stel­lung­surteil auch für etwaige Rechtsstre­it­igkeiten zwis­chen der Invest­ment­ge­sellschaft und dem Anleger, der seine Ansprüche oder Rechtsver­hält­nisse zum Klagereg­ister angemeldet hat.

Bekan­nt­machungen über etwaige Muster­fest­stel­lungsklagen gegen die Invest­ment­ge­sellschaft können Anleger unter dem folgenden Link des Bunde­samts für Justiz einsehen:
https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/Buergerdienste/Klageregister/Allgemein es_node.html

Zu 2.) Das KapMuG ist für Schäden, die Anleger wegen falscher, irreführender oder unter­lassener öffentlicher Kapi­tal­mark­t­in­for­ma­tionen (wie beispiel­sweise in einem Verkauf­sprospekt nach dem Kapi­ta­lan­lagege­set­zbuch) erleiden, statthaft. Der Antrag­steller muss darlegen, dass der Entschei­dung im Muster­ver­fahren Bedeu­tung über den einzelnen Rechtsstreit hinaus für andere gleichge­lagerte Rechtsstre­it­igkeiten zukommen kann. Das Prozess­gericht macht die Muster­ver­fahren­santräge im Klagereg­ister des elek­tro­n­is­chen Bunde­sanzeigers bekannt (www.bundesanzeiger.de).

III. Europäische Plat­tform für Online-Streitbeilegung
Anleger der Invest­ment­ge­sellschaft, die zugleich Verbraucher sind, können sich bei Stre­it­igkeiten im Zusam­men­hang mit Kaufverträgen oder Dien­stleis­tungsverträgen, die auf elek­tro­n­is­chem Wege zustande gekommen sind, auch an die Online-Stre­it­bei­le­gungsplat­tform der EU wenden:
www.ec.europa.eu/consumers/odr

Als Kontak­tadresse der HEP Kapi­talver­wal­tung AG kann dabei folgende E‑Mail angegeben werden: info@hep.global

Die Plat­tform ist selbst keine Stre­it­bei­le­gungsstelle, sondern vermit­telt den Parteien lediglich den Kontakt zu einer zuständigen nationalen Schlich­tungsstelle oder stellt den Kontakt zum Unternehmen her.

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