*bezo­gen auf das Kom­man­ditkap­i­tal exkl. Agio. Prog­nosen sind kein Indika­tor für die zukün­ftige Wertentwicklung.

*bezo­gen auf das Kom­man­ditkap­i­tal exkl. Agio. Prog­nosen sind kein Indika­tor für die zukün­ftige Wertentwicklung.

HEP — Solar Portfolio 2

Mit unserem Pub­likums-AIF „HEP — Solar Port­fo­lio 2 GmbH & Co. geschlossene Invest­ment KG“ haben Sie die Chance, Ihr Geld langfristig in einen Invest­ment­fonds mit attrak­tiv­en, jährlichen Auss­chüt­tun­gen zu investieren. 

Der Alter­na­tive Invest­ment Fonds (kurz AIF) investiert mit­tel­bar in Solarparks weltweit. Hier­bei ver­fol­gt hep einen auf dem Markt bis­lang einzi­gar­ti­gen ganzheitlichen Ansatz. Ab der Pro­jek­ten­twick­lung auf der grü­nen Wiese über die Finanzierung, den Bau und den Betrieb der Solarparks liegt alles in unser­er Hand. Für unsere Anleger pla­nen wir unsere Pro­jek­te mit höch­ster Sorgfalt und set­zen sie so um, dass ihr Geld effizient genutzt wird. Die Auss­chüt­tun­gen ergeben sich aus den Erträ­gen der Solarparks sowie dem Erlös nach dem Verkauf oder eige­nen Betrieb der Parks.

Neben attrak­tiv­en Ren­diten leis­ten Sie mit ihrer Gel­dan­lage zudem einen Beitrag zur Verbesserung unser­er Umwelt. Durch den Bau von Solarparks wird die CO2-Bilanz verbessert und die Wende zu erneuer­baren Energien vorangetrieben. 

Die Details auf einen Blick

Breite Streuung über
verschiedene Solarmärkte

Aktiver Beitrag zur CO2-Reduktion

Attraktive Rendite

Nachhaltige Geldanlage

%

erwartete Rendite

Laufzeit

Eigenkapital

Zusammenfassung

Pub­likums-AIF HEP — Solar Port­fo­lio 2 GmbH & Co. geschlossene Invest­ment KG
WKN A2QL99
Gegen­stand Mit­tel­bare Investi­tion in Pro­jek­trechte und Pho­to­voltaikan­la­gen vis Spezial-AIFs bzw. Objektgesellschaften
Tech­nolo­gie Pho­to­voltaik
Märk­te (geplant) USA, Japan, Deutsch­land, Kanada
Eigenkap­i­tal (geplant) EUR 40 Mio.
Laufzeit bis 31.12.2030
Min­dest­beteili­gung 10.000 EUR zzgl. 5 % Agio
Erwartete Ren­dite ca. 4,8 % p.a. IRR*,**
Prog­nos­tizierte Gesamtausschüttung 151 % bezo­gen auf das Kommanditkapital**
Ver­wahrstelle Caceis Bank S.A.
Einkun­ft­sart Einkün­fte aus Gewerbebetrieb
Haft­summe 1,0 % des Kommanditkapitals
Pipeline Zugriff auf 4,5 GWp weltweit

 

*bezo­gen auf das Kom­man­ditkap­i­tal exkl. Agio. Berech­net nach der Inter­nen Zins­fuß- Meth­ode (Englisch: IRR –Inter­nal Rate of Return):
Die interne Zins­fuß-Meth­ode ist eine finanz­math­e­ma­tis­che Meth­ode zur Berech­nung der Ren­dite (Effek­tivverzin­sung) ein­er Investi­tion. Der Abzin­sungs­fak­tor, bei dessen Ver­wen­dung die diskon­tierten zukün­fti­gen Zahlun­gen dem heuti­gen Preis bzw. der Anfangsin­vesti­tion entsprechen, heißt intern­er Zins­fuß. Ist dieser Zins­fuß größer als der Kalku­la­tion­szins­fuß, ist die Investi­tion über die Gesamt­laufzeit wirtschaftlich.
**Prog­nosen sind kein Indika­tor für die zukün­ftige Wertentwicklung.
Der Verkauf­sprospekt ein­schließlich Anlagebe­din­gun­gen, Gesellschaftsver­trag und inkl. etwaiger Aktu­al­isierun­gen und Nachträge und die aktuellen wesentlichen Anlegerin­for­ma­tio­nen, der let­zte veröf­fentlichte Jahres­bericht sowie die Mit­teilung zum Net­toin­ven­tar­w­ert liegen als deutschsprachige Doku­mente in den Geschäft­sräu­men der HEP Kap­i­talver­wal­tung AG, Römer­straße 3, 74363 Güglin­gen zu den üblichen Öff­nungszeit­en zur kosten­losen Abhol­ung bere­it und sind kosten­los in elek­tro­n­is­ch­er Form unter www.hep.global ver­füg­bar. In diesen Unter­la­gen find­en sich auch aus­führliche Hin­weise über die mit ein­er Investi­tion ver­bun­de­nen Risiken.

Warum eine
Kapitalverwaltung?

Weil die Konzep­tion und Ver­wal­tung eines geschlosse­nen alter­na­tiv­en Invest­ment­fonds (AIF) von ein­er Kap­i­talver­wal­tungs­ge­sellschaft über­nom­men wer­den muss, haben wir eine gegrün­det. hep ist bere­its seit 2015 als reg­istri­erte Kap­i­talver­wal­tungs­ge­sellschaft aktiv. Seit dem 24.01.2018 ist die HEP Kap­i­talver­wal­tung AG (KVG) als AIF-Kap­i­talver­wal­tungs­ge­sellschaft gemäß §§ 20, 22 des Kap­i­ta­lan­lagege­set­zbuch­es (KAGB) genehmigt. 

Die KVG agiert als eine auf Solar­in­vest­ments spezial­isierte Fonds­ge­sellschaft und arbeit­et im Ver­trieb mit Part­nern aus dem gesamten Spek­trum der Sparkassen, Volks- und Raif­feisen­banken, Pri­vat­banken sowie Freien Finanz­mak­lern und Ver­mö­gensver­wal­tern zusammen. 

Umgang mit Anlegerbeschwerden

Infor­ma­tio­nen zum Beschw­erde­v­er­fahren für die Pri­vatan­leger von Pub­likums­fonds der HEP Kap­i­talver­wal­tung AG (gemäß § 28 Abs. 2 KAGB, § 4 Abs. 3 Satz 4 KAVerOV):

Die HEP Kap­i­talver­wal­tung AG hat ein Ver­fahren zur angemesse­nen und unverzüglichen Bear­beitung von Beschw­er­den im Unternehmen einge­führt und in den Unternehmens­abläufen ver­ankert. Mit ihrem Beschw­erde­m­an­age­ment erfüllt die HEP Kap­i­talver­wal­tung AG zum einen rechtliche Anforderun­gen, zum anderen ist aktives Beschw­erde­m­an­age­ment ein wichtiges Anliegen der HEP Kap­i­talver­wal­tung AG zur Steigerung der Kun­den­zufrieden­heit sowie zur kon­tinuier­lichen Verbesserung der inter­nen betrieblichen Abläufe.

Die Abläufe entwick­eln wir stets weit­er und nutzen hier­für auch die an uns herange­tra­ge­nen Hin­weise, um unsere Prozesse und Vorge­hensweisen kon­tinuier­lich zu optimieren.

Soll­ten Sie ein­mal nicht mit uns zufrieden sein und Anlass für eine Beschw­erde haben, so kön­nen Sie diese tele­fonisch, per E‑Mail, auf dem Post­weg bzw. über das Kon­tak­t­for­mu­lar an uns über­mit­teln bzw. direkt bei uns einreichen.

Sie wer­den dann in angemessen­er Frist über den Ein­gang Ihrer Beschw­erde und das weit­ere Ver­fahren zum Umgang mit Ihrer Beschw­erde informiert. Dabei wer­den wir für eine zeit­na­he Bear­beitung sorgen.

Das Ein­le­gen von Beschw­er­den ist kosten­frei. Bitte haben Sie Ver­ständ­nis dafür, dass eine Bear­beitung Ihrer Beschw­erde nur möglich ist, wenn sie in deutsch­er Sprache ein­gere­icht wird.

HEP Kap­i­talver­wal­tung AG

Anlegerbetreuung/Beschwerdemanagement

Römer­straße 3

Tele­fon: +49 (0) 7135 93446–0

E‑Mail: info@hep.global

Interessenkonfliktmanagement

Die HEP Kap­i­talver­wal­tung AG (KVG) ini­ti­iert und ver­wal­tet geschlossene Alter­na­tive Invest­ment­fonds (AIF) für pri­vate und insti­tu­tionelle Anleger. Im Prozessver­lauf der gesamten Wertschöp­fungs­kette eines AIF arbeit­en wir mit ein­er Vielzahl von exter­nen Ver­tragspart­nern sowie ver­bun­de­nen Unternehmen zusam­men. Hier­bei kann es zu wider­stre­i­t­en­den Inter­essen inner­halb und zwis­chen den einzel­nen Geschäfts­bere­ichen, anderen Unternehmen der hep-glob­al-Gruppe, exter­nen Geschäftspart­nern, Geschäft­sleit­ern und Mitar­beit­ern der KVG sowie den ver­wal­teten AIF und deren Anlegern kommen.

Durch die Ein­führung von angemesse­nen Maß­nah­men zur Ver­mei­dung von Inter­essenkon­flik­ten, bzw. wo diese nicht ver­mieden wer­den kön­nen durch die Ermit­tlung, Beobach­tung, Offen­le­gung und gegebe­nen­falls Bei­le­gung dieser Inter­essenkon­flik­te, kön­nen poten­tielle Kon­flik­te frühzeit­ig erkan­nt und fair gehand­habt bzw. nach Möglichkeit ver­mieden werden.

Inter­essenkon­flik­te sind dabei in ein­er Art zu lösen, dass den von der HEP Kap­i­talver­wal­tung AG ver­wal­teten AIF und deren Anlegern eine faire Behand­lung zukommt, den Anlegern möglichst kein Risiko ein­er Schädi­gung entste­ht und nicht sach­fremde Inter­essen die Entschei­dun­gen unser­er Mitar­beit­er beeinflussen.

Die HEP Kap­i­talver­wal­tung AG hat organ­isatorische Maß­nah­men zur Ver­mei­dung bzw. Behe­bung oder Ver­min­derung von poten­ziellen oder tat­säch­lichen Inter­essenkon­flik­ten ergrif­f­en, mit dem Ziel, dies als Min­dest­stan­dards zu gewährleisten.

Hierzu zählt ins­beson­dere eine klare interne Funk­tion­stren­nung – sowohl auf Ebene der Geschäft­sleitung als auch auf Mitar­beit­erebene –, eine ständi­ge Überwachung der gesamten Geschäft­stätigkeit der KVG durch das Risiko­man­age­ment und die Com­pli­ance-Abteilung sowie eine laufende Über­prü­fung durch die Interne Revi­sion. Einzel­heit­en zu diesen Maß­nah­men wer­den wir den Anlegern auf Ver­lan­gen hin kosten­frei zur Ver­fü­gung stellen.

Um sicherzustellen, dass diese Stan­dards einge­hal­ten wer­den, arbeit­en wir kon­tinuier­lich daran, Inter­essenkon­flik­te aktiv, frühzeit­ig und vorauss­chauend zu iden­ti­fizieren und zu bewälti­gen, um jede Art von schein­barem und tat­säch­lichem Fehlver­hal­ten zu vermeiden.

Soll­ten trotz­dem unver­mei­d­bare Kon­flik­te auftreten, so wer­den diese unter Wahrung der Inter­essen der Anleger bzw. der Fonds­ge­sellschaft gelöst. Bei Kon­flik­ten mit Inter­essen Drit­ter sind diese zugun­sten der Inter­essen der eige­nen Anleger und des AIF zu lösen.

Nicht ver­mei­d­bare Inter­essenkon­flik­te wer­den wir den Anlegern in den jew­eili­gen Verkauf­sun­ter­la­gen offenlegen.

Einzelheiten zur Vergütungspolitik der HEP Kapitalverwaltung AG 

Rechtliche Grund­la­gen

Die HEP Kap­i­talver­wal­tung AG (auch „HEP-KVG“) ist eine AIF-Kap­i­talver­wal­tungs­ge­sellschaft („AIF-KVG“) und erhielt am 24. Jan­u­ar 2018 gemäß § 20 / § 22 Kap­i­ta­lan­lagege­set­zbuch („KAGB“) die Erlaub­nis zum Geschäfts­be­trieb als externe Kap­i­ta­lan­lagege­sellschaft. § 37 KAGB verpflichtet Kap­i­talver­wal­tungs­ge­sellschaften zur Fes­tle­gung und Anwen­dung eines Vergü­tungssys­tems. Die Anforderun­gen an dieses wer­den durch Artikel 13 und Anhang II der Richtlin­ie RL 2011/61/EU und den Leitlin­ien der Euro­pean Secu­ri­ties and Mar­kets Author­i­ty („ESMA “) für solide Vergü­tungspoli­tiken unter Berück­sich­ti­gung der AIFMD vom 03.07.2013 („ESMA-Leitlin­ie“) näher bestimmt.

Ziel und Maßstäbe

Die Vergü­tungspoli­tik der HEP-KVG ist gemäß diesen Anforderun­gen darauf aus­gerichtet, falsche Anreize ins­beson­dere für Mitar­beit­er, die über die Einge­hung von Risiken entschei­den, zu ver­mei­den. Die Vergü­tungspoli­tik der HEP-KVG soll ein solides und wirk­sames Risiko­man­age­ment begün­sti­gen, nicht zur Über­nahme von Risiken ermuti­gen und Inter­essenkon­flik­ten vor­beu­gen (Nr. 1a und b, Anhang II der Richtlin­ie RL 2011/61/EU). Hierzu hat die HEP-KVG eine Vergü­tungsrichtlin­ie imple­men­tiert, deren Inhalt auszugsweise in diesem Doku­ment wiedergegeben wird.

Gel­tungs­bere­ich

Die Vergü­tungspoli­tik gilt für alle Mitar­beit­er der HEP-KVG, die in die Kat­e­gorie „erfasste Mitar­beit­er“ fall­en (s.u.).

Die Anforderun­gen an die Vergü­tungspoli­tik gel­ten auch für Mitar­beit­er von Aus­lagerung­sun­ternehmen, deren Tätigkeit einen erhe­blichen Ein­fluss auf das Risiko­pro­fil der von der HEP-KVG ver­wal­teten Alter­na­tive Invest­ment­fonds („AIF“) haben.

Männliche Funk­tions- und Stel­len­beze­ich­nun­gen in diesem Doku­ment sind geschlecht­sun­ab­hängig zu verstehen.

Erfasste Mitarbeiter 

Unter erfasste Mitar­beit­er fall­en Mitar­beit­er der HEP-KVG, die wesentlichen Ein­fluss auf das Risiko­pro­fil der HEP-KVG oder auf die von ihr ver­wal­teten AIF haben und zu ein­er der nach­fol­gend beschriebe­nen Kat­e­gorien gehören:

  • Geschäft­sleitung, sowie an der Geschäfts­führung beteiligte und nicht beteiligte Mit­glieder des Leitung­sor­gans der HEP-KVG;
  • Risikoträger und Mitar­beit­er mit Kontrollfunktionen;
  • Mitar­beit­er, die eine Gesamtvergü­tung erhal­ten, auf­grund der­er sie sich in der­sel­ben Einkom­mensstufe befind­en wie Mit­glieder der Geschäft­sleitung und Risikoträger, deren Tätigkeit sich wesentlich auf die Risiko­pro­file der HEP-KVG oder von ihnen ver­wal­teter AIF auswirkt;
  • Son­stige Risikoträger, wie Mitar­beit­er, deren beru­fliche Tätigkeit indi­vidu­ell oder kollek­tiv als Mit­glieder ein­er Gruppe (z. B. ein­er Ein­heit oder Teil ein­er Abteilung) sich wesentlich auf das Risiko­pro­fil der HEP-KVG oder eines von dieser ver­wal­teten AIF auswirkt, ein­schließlich Per­so­n­en, die in der Lage sind, Verträge/Positionen abzuschließen und Entschei­dun­gen zu tre­f­fen, die sich wesentlich auf die Risikopo­si­tio­nen der HEP-KVG oder eines von dieser ver­wal­teten AIF auswirken. Zu diesen Mitar­beit­ern kön­nen beispiel­sweise auch Ver­trieb­smi­tar­beit­er zählen.

Die Geschäft­sleitung der HEP-KVG prüft im Einzelfall, welche Unternehmens­bere­iche und welche Mitar­beit­er der HEP-KVG abge­se­hen vom Vor­stand von der Vergü­tungspoli­tik erfasst sind und hält diese schriftlich fest. Die entsprechende Liste wird anlass­be­zo­gen, min­destens jedoch ein­mal pro Jahr, über­prüft und gegebe­nen­falls angepasst.

Ver­hält­nis­mäßigkeit­sprinzip

All­ge­mein
Die Anforderun­gen an das Vergü­tungssys­tem und ins­beson­dere an den Auszahlung­sprozess der vari­ablen Vergü­tung unter­liegen dem Verhältnismäßigkeits­grundsatz. Nach dem Ver­hält­nis­mäßigkeits­grund­satz kön­nen bei der Gestal­tung der vari­ablen Vergü­tung inner­halb ein­er AIF-KVG beson­dere Kri­te­rien im Hin­blick auf die iden­ti­fizierten Mitar­beit­er berück­sichtigt wer­den. Zu diesen beson­deren Kri­te­rien gehören die Größe, die interne Organ­i­sa­tion sowie die Art, der Umfang und die Kom­plex­ität ihrer Geschäfte. Dies ermöglicht Flex­i­bil­ität bei der Aus­gestal­tung des Vergü­tungssys­tems und ins­beson­dere der vari­ablen Vergütung.

Nich­tan­wen­dung einzel­ner Anforderun­gen an den Auszahlungsprozess

Nach der Vergü­tungspoli­tik der HEP-KVG wer­den daher unter Beach­tung des Verhältnismäßigkeits­grundsatzes einige der Anforderun­gen an das Vergü­tungssys­tem nicht angewen­det. Die Angemessen­heit dieses Verzichts wird nach­fol­gend dargelegt.

Kri­te­rien der HEP-KVG

Die HEP-KVG wen­det das Ver­hält­nis­mäßigkeit­sprinzip in Übere­in­stim­mung mit den ESMA-Leitlin­ien, Nr. 23 ff, an. Die HEP-KVG wen­det ins­beson­dere die Vergü­tung­sprinzip­i­en und Stan­dards in Übere­in­stim­mung mit den fol­gen­den Kri­te­rien gemäß Nr. 29 der ESMA-Leitlin­ien an:

  • Nicht kom­plexe interne Organ­i­sa­tion der HEP-KVG und der von ihr ver­wal­teten AIF
  • Die von der HEP-KVG ver­wal­teten AIF investieren in unter­schiedlichen Sta­di­en im Bere­ich der erneuer­baren Energien (Pho­to­voltaik), um eine angemessene Ren­dite der Inve­storen im Hin­blick auf das von ihnen einge­gan­gene Risiko sicherzustellen. Die Geschäft­stätigkeit­en sind weit­ge­hend stan­dar­d­isiert und durch einen gerin­gen Kom­plex­itäts­grad gekennzeichnet.
  • Die HEP-KVG erbringt die Port­fo­liover­wal­tung sowie das Risiko­man­age­ment, jedoch keine Neben­tätigkeit­en, die kom­plex­er Organ­i­sa­tion­abläufe bedürfen.
  • Es beste­ht keine kom­plexe Invest­mentver­wal­tung mit ein­er sys­temis­chen Bedeu­tung für die HEP-KVG und die von ihr ver­wal­teten AIF, wie sie etwa in aus­gewählten Bere­ichen des Wert­pa­pier­han­dels und der Wert­pa­pier­an­la­gen vorzufind­en sind.

Vergü­tungspoli­tik

All­ge­mein
Alle Mitar­beit­er (erfasste und nicht erfasste) der HEP-KVG erhal­ten mark­t­gerechte Fixge­häl­ter und unter bes­timmten Umstän­den zusät­zliche feste Son­derzahlun­gen, die ein­er regelmäßi­gen Über­prü­fung unter­liegen sowie ‑soweit eine solche gewährt wird- eine leis­tungs­be­zo­gene vari­able Vergü­tung. Die Fixge­häl­ter und die vari­able Vergü­tung ‑soweit eine solche gewährt wird- der erfassten Mitar­beit­er ste­hen in einem angemesse­nen Ver­hält­nis zueinan­der und der Anteil des Fixge­haltes an der Gesamtvergü­tung ist aus­re­ichend hoch, so dass auch ganz auf die Zahlung der vari­ablen Vergü­tung verzichtet wer­den kann. Die Vergü­tungspoli­tik der HEP-KVG wird regelmäßig dahinge­hend über­prüft, ob Vergü­tun­gen im Ein­klang mit einem wirk­samen Risiko­man­age­ment, der Geschäfts- strate­gie, den Zie­len, Werten und Inter­essen der HEP-KVG und der von ihr ver­wal­teten AIF und der Anleger der AIF ste­hen. Vergü­tungsregelun­gen dür­fen keine Inter­essen­skon­flik­te begünstigen.

Vari­able Vergütung

Vari­able Vergü­tun­gen sind zusät­zliche Zahlun­gen oder Leis­tun­gen, die auf der Grund­lage von Leis­tungskri­te­rien oder in bes­timmten Fällen von anderen ver­traglichen Kri­te­rien bes­timmt werden.

Regelun­gen zur Fes­tle­gung des Anspruchs und der Höhe von vari­ablen Vergütungen

Die Höhe der vari­ablen Vergü­tung richtet sich grund­sät­zlich nach ein­er indi­vidu­ellen Leis­tungs­beurteilung, wobei die indi­vidu­elle Leis­tung des Mitar­beit­ers und sein­er Fach­abteilung beziehungsweise des betr­e­f­fend­en AIF sowie das Gesamtergeb­nis der HEP-KVG zu berück­sichti­gen sind. Eine garantierte vari­able Vergü­tung wird nur in Aus­nah­me­fällen im Zusam­men­hang mit der Neue­in­stel­lung eines Mitar­beit­ers gezahlt und ist auf das erste Beschäf­ti­gungs­jahr beschränkt. Die Leis­tungs­beurteilung richtet sich nach fol­gen­den Grundsätzen:

  • Der Beurteilungszeitraum muss min­destens ein Jahr betra­gen und soll ‑falls möglich- drei Jahre zurück­ge­hen, um eine länger­fristige Leis­tung zu bewerten
  • Die Beurteilung der indi­vidu­ellen Leis­tung muss finanzielle und nicht finanzielle Kri­te­rien berücksichtigen
  • Die Beurteilung von Mitar­beit­ern mit Kon­troll­funk­tio­nen erfol­gt unab­hängig von den Leis­tun­gen der von ihnen kon­trol­lierten Geschäftsbereiche.
  • Die Beurteilung soll jährlich durch den Vorge­set­zten im Rah­men des Mitarbeiter­beurteilungs­­gespräches erfol­gen und die Ergeb­nisse sollen im Mitar­beit­er-Beurteilungs­bo­gen schriftlich fest­ge­hal­ten werden.

Regelun­gen zur Auszahlung vari­abler Vergütungen

Die HEP-KVG geht auf­grund ihrer gerin­gen Größe, der Nicht-Kom­plex­ität ihrer Organ­i­sa­tion sowie der Art, des Umfangs und der Kom­plex­ität ihrer Geschäfte, ins­beson­dere auf­grund der Illiq­uid­ität der Ver­mö­gens­ge­gen­stände, von einem sehr gerin­gen Risiko aus, dass durch die Gewährung vari­abler Vergü­tungsan­teile, Anreize für Entschei­dun­gen, die sich nachteilig auf die Inter­essen der einzel­nen AIF und deren Anleger auswirken kön­nen, geschaf­fen wer­den. Für die Auszahlung der vari­ablen Vergü­tung gel­ten daher fol­gende Grundsätze:

  • Vari­able Vergü­tun­gen der erfassten Mitar­beit­er wer­den in Höhe von 40% zurück­gestellt. Der nicht zurück­gestellte Anteil der vari­ablen Vergü­tung kann als Abschlag mit Ende des Beurteilungszeitraums aus­gezahlt wer­den. Der zurück­gestellte Anteil wird anteilig über einen Zurück­be­hal­tungszeitraum von drei Jahren aus­gezahlt, wobei der erste Anteil nicht vor Ablauf eines Jahres nach Ende des Beurteilungszeitraums aus­gezahlt wird.
  • Die erfassten Mitar­beit­er haben während des Zurück­stel­lungszeitraumes keinen Anspruch auf den zurück­gestell­ten Teil der vari­ablen Vergü­tung, son­dern einen Anspruch auf ord­nungs­gemäße Berech­nung des jew­eils auszuzahlen­den Anteils.
  • Der Anspruch auf die vari­able Vergü­tung der erfassten Mitar­beit­er aus vor­ange­gan­gen Geschäft­s­jahren kann unter den fol­gen­den Bedin­gun­gen verfallen: 
    • Beweise für Fehlver­hal­ten oder schw­er­wiegende Fehler des erfassten Mitar­beit­ers (z. B. Bruch des etwaigen Ver­hal­tenskodex oder son­stiger intern­er Vor­schriften, ins­beson­dere im Zusam­men­hang mit Risiken),
    • wenn ein­er oder mehrere AIF und/oder die HEP-KVG und/oder der Geschäfts­bereich eine erhe­bliche Ver­schlechterung der finanziellen Sit­u­a­tion erlit­ten hat,
    • wenn ein­er oder mehrere AIF und/oder die HEP-KVG und/oder der Geschäfts­bereich des erfassten Mitar­beit­ers ein wesentlich­es Ver­sagen des Risikomanage­ments zu verze­ich­nen hat.
  • Die HEP-KVG prüft daher während des Zurück­stel­lungszeitraumes und an dessen Ende jew­eils vor Auszahlung eines Anteils der zurück­gestell­ten vari­ablen Vergü­tung den Ein­tritt dieser Bedin­gun­gen und passt die vari­able Vergü­tung ein­schließlich des nicht zurück­gestell­ten Teils gegebe­nen­falls bis auf „Null“ an (Ex-Post-Risikoan­pas­sung). Die Anpas­sung ist durch Malus- oder Rückforderungsverein­barungen umzusetzen.
  • Auf­grund der gerin­gen Größe, der Nicht-Kom­plex­ität ihrer Organ­i­sa­tion und der Art, des gerin­gen Umfangs und der gerin­gen Kom­plex­ität der Geschäfte der HEP-KVG, wen­det die HEP-KVG die fol­gen­den Anforderun­gen an den Auszahlung­sprozess in Übere­in­stim­mung mit Zif­fern 26 bis 28 der ESMA-Leitlin­ien nicht an: 
    • Die Gewährung vari­abler Vergü­tun­gen in Form von Instrumenten,
    • die Fest­set­zung ein­er Sperrfrist.
  • Die HEP-KVG wird den Zuteilung­sprozess ein­er vari­ablen Vergü­tung doku­men­tieren und diese Doku­mente archivieren.
  • Erfasste Mitar­beit­er dür­fen keine Ver­sicherun­gen abschließen, die sie gegen den finanziellen Ver­lust aus Malus- oder Rück­forderungsvere­in­barun­gen absichern.

Zahlun­gen bei vorzeit­iger Beendi­gung eines Vertrages

Vere­in­barun­gen über Zahlun­gen, die im Zusam­men­hang mit der vorzeit­i­gen Beendi­gung eines Ver­trages ste­hen, zie­len auf die bis zur vorzeit­i­gen Beendi­gung des Ver­trages erbracht­en Leis­tun­gen ab und sind so gestal­tet, dass Ver­sagen nicht belohnt wird.

Altersver­sorgungsregelun­gen

  • Altersver­sorgungsregelun­gen für feste eben­so wie für vari­able frei­willige Altersver­sorgungsleis­tun­gen müssen im Ein­klang mit der Geschäftsstrate­gie, Zie­len, Werten und Inter­essen der HEP-KVG und der von ihr ver­wal­teten AIF und der Anleger der AIF stehen.
  • Frei­willige Altersver­sorgungsleis­tun­gen wer­den nach Ein­tritt in den Ruh­e­s­tand erst nach ein­er Wartezeit von fünf Jahren ausbezahlt.
  • Wer­den frei­willige Altersver­sorgungsleis­tun­gen als Teil der vari­ablen Vergü­tung gewährt, unter­liegen sie vor Auszahlung ein­er Leis­tungs­be­w­er­tung und ein­er Ex-post Risikoan­pas­sung nach den Regelun­gen zur Auszahlung vari­abler Vergütungen.

Vergü­tungsauss­chuss

Die ESMA-Leitlin­ien erlauben auf­grund des Ver­hält­nis­mäßigkeit­sprinzips den Verzicht auf einen Vergü­tungsauss­chuss. Von dieser Möglichkeit macht die HEP-KVG Gebrauch. Die Notwendigkeit zur Ein­rich­tung eines Vergü­tungsauss­chuss­es wird jährlich anhand der in den Leitlin­ien fest­ge­hal­te­nen Schwellen­werten und anderen Fak­toren wie interne Organ­i­sa­tion, Art und Umfang sowie Kom­plex­ität des Geschäfts der HEP-KVG über­prüft und von der Geschäft­sleitung beurteilt.

Fes­tle­gung und Ein­hal­tung der Vergütungspolitik

Die Vergü­tungsrichtlin­ie wird durch den Auf­sicht­srat der HEP-KVG für den Vor­stand der HEP-KVG und durch den Vor­stand der HEP-KVG für die son­sti­gen erfassten Mitar­beit­er durch Genehmi­gung / Ver­ab­schiedung dieser Vergü­tungsrichtlin­ie festgelegt.

Der Auf­sicht­srat über­prüft jährlich die Angemessen­heit der Vergü­tungsrichtlin­ie anhand der in den Strate­gien niedergeschriebe­nen Ziele der HEP-KVG und doku­men­tiert dies schriftlich im Pro­tokoll der Aufsichtsratssitzung.

Min­destens ein­mal jährlich wird über­prüft (Com­pli­ance), ob die in der Vergü­tungsrichtlin­ie definierte Vergü­tungspoli­tik umge­set­zt wurde. Die Ergeb­nisse der Über­prü­fung wer­den in einem Com­pli­ance-Bericht festgehalten.

Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken und nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen

Die Ein­beziehung von Risiken in Anlageentschei­dun­gen wird von der HEP Kap­i­talver­wal­tung AG mit­tels den Vor­gaben der Risiko­man­age­mentstrate­gie und auf der Grund­lage eines Risikokat­a­loges sichergestellt. Der Risikokat­a­log berück­sichtigt auch Nach­haltigkeit­srisiken. Die Nach­haltigkeit­srisiken wer­den unterteilt in physis­che Risiken (Risiken im Zusam­men­hang mit verän­derten Klimabe­din­gun­gen) und tran­si­torische Risiken (Risiken, die sich aus der Umstel­lung auf eine nach­haltigkeit­sori­en­tierte Wirtschaftsweise ergeben kön­nen). Dabei wird für jedes iden­tifizierte Risiko die erwartete Schaden­shöhe definiert, der eine bes­timmte Wahrschein­lichkeit zuge­ord­net wird. Diese wird dann einem Schwellen­wert gegenübergestellt. Auf der Grund­lage eines Ampel­sys­tems wird anschließend über­prüft, ob die Schaden­shöhe unter (grün), an (gelb) oder über (rot) dem Schwellen­wert liegt. Aus der Aggre­ga­tion der Einzel­w­erte ergibt sich dann der Gesamtwert, der der Risiko­tragfähigkeit anschließend gegenübergestellt wird. Um beson­ders soziale Nach­haltigkeit­srisiken in die Anlageentschei­dung einzubeziehen, sind darüber hin­aus solche Geschäfte unzuläs­sig, die zwar am Ort der jew­eili­gen Pho­to­voltaikan­lage (Ziel­land) zuläs­sig sein mögen, aber in Deutsch­land als unzuläs­sig oder wider­rechtlich bew­ertet wür­den (Gewährleis­tung guter Gov­er­nance), sowie solche Geschäfte, die gegen den Code of Con­duct der hep-Gesellschaften, gegen Com­pli­ance-Anforderun­gen oder ethis­che Grund­sätze ver­stoßen, sowie solche Geschäfte, die zu unver­hält­nis­mäßi­gen neg­a­tiv­en Umweltauswirkun­gen (Envi­ron­men­tal) führen. Unzuläs­sig ist außer­dem das Einge­hen von Risiken unter Umge­hung des Vier-Augen-Prinzips und solch­er Risiken, die nicht mit dem Geschäftsmod­ell der Gesellschaft vere­in­bar sind (Gov­er­nance). Damit wird den ESG-Kri­te­rien im Rah­men des Nach­haltigkeits­man­age­ments Rech­nung getragen.

Die Stromgewin­nung aus der Kraft der Sonne bietet aus Umwelt- und Kli­ma­sicht viele Vorteile. Durch Investi­tio­nen in Solarparks leis­tet die HEP Kap­i­talver­wal­tung AG einen Beitrag zur weltweit­en Energiewende. Ihre Investi­tion­sentschei­dun­gen haben somit grund­sät­zlich eine pos­i­tive Nach­haltigkeit­sauswirkung. Trotz dieser Vorteile kön­nen sich Geschäft­stätigkeit­en, ins­beson­dere die Lan­dauf­bere­itung, die Errich­tung von Solarparks, die Her­stel­lung der hier­für nöti­gen Kom­po­nen­ten und die Liefer­ung dieser, neg­a­tiv auf Umwelt und Kli­ma auswirken. Die HEP Kap­i­talver­wal­tung AG achtet bei ihren Investi­tion­sentschei­dun­gen stets darauf, dass ein ver­ant­wor­tungsvoller Umgang mit natür­lichen Ressourcen gepflegt wird.

PRINZIPIEN FÜR
VERANTWORTLICHES
INVESTIEREN

Wir sind teil eines glob­alen Net­zw­erks aus über 3.000 Inve­storen, die sich sechs Prinzipen verpflichtet haben und damit ESG-Kri­te­rien offiziell in ihre Investi­tion­sentschei­dun­gen integrieren. 

FORUM
NACHHALTIGE
GELDANLAGEN

Wir sind Mit­glied im wichtig­sten Fachver­band im deutschsprachi­gen Raum für mehr Nach­haltigkeit in der Finanzwirtschaft. 

G.U.B.
ANALYSE
FINANZRESEARCH

GUB A+ Sehr gut

Wir wur­den von dem unab­hängi­gen Analy­se­haus für Sach­w­ert Emis­sio­nen aus­gewählt und unser Pub­likums-AIF auf seine Stärken und Schwächen geprüft.